Am vergangenen Freitag nominierten die SPD- Mitglieder des Wahlkreises Schorndorf in der Winterbacher Kelter ihre Kandidaten für die Landtagswahl im kommenden März.
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Dass damit auf die Genossen im Kreis ein großes Stück Arbeit zukommen wird, betonte Harald Raß, Vorsitzender der SPD Regionalfraktion, in seiner Begrüßungsrede, doch zeichnete er kein all zu düsteres Bild. Die schwarz- gelbe Mehrheit im Land beginne zu bröckeln. Die Bürgerinnen und Bürger suchen nach Alternativen und Antworten auf die dringenden Fragen unserer Zeit.
Dies bekräftigte dann auch, die ohne Gegenkandidaten angetretene, Dagmar Keller in ihrer Vorstellungsrede. Die 53 Jährige, verheiratete Lehrerin und Mutter aus Oberberken, die neben ihrem Lehrauftrag an einer Gewerblichen Schule auch noch in der Lehrerbildung tätig ist, sieht ihren Schwerpunkt in der Bildungs- und Sozialpolitik. Längeres gemeinsames Lernen, qualifizierte Betreuung in Ganztagesschulen und mehr Lehrpersonal liegt ihr dabei besonders am Herzen. Doch nicht nur in der Bildungspolitik, die, wie sie sagt „von Berufswegen“ aus ihr Kernthema sei, möchte Frau Keller Akzente setzen, sondern auch bei den Themen Chancengerechtigkeit, Mittelstandförderung und nicht zuletzt der Umweltpolitik. Mit ihrer kämpferischen Rede beeindruckte sie sichtlich das gebannt lauschende Publikum und so war es nicht verwunderlich, dass sich weit über 90% der Mitglieder für sie aussprachen. Als Zweitkandidat wurde Tobias Weitmann aus Schorndorf gewählt. Der 32 Jährige ist nach seinem Studium der evangelischen Theologie als Junior Manager in einem mittelständischen Betrieb tätig.
Im Wahlkampf möchten die beiden Kandidaten klare Alternativen zur bisherigen Politik bieten und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern auch über die Wahl hinaus suchen. Die Botschaft indes ist klar. Wir brauchen gerade in Tagen globaler Horrorszenarien eine sozial und solidarisch gerechtere Gesellschaft wie nur die SPD sie bieten kann.






